Ein Blick auf den Fortschritt unserer Renovierung.

Hier sehen Sie die Schmiede vor und nach unserer Renovierung. Wenn wir uns das jetzt ansehen, können wir kaum glauben, was wir da auf uns genommen haben.
Aber jetzt sind wir kurz vorm Ziel und unsere Schmiede wird immer schöner!

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Unterputz 

Nachdem die Wandheizung installiert war, konnten wir mit dem ersten Putzauftrag beginnen. Den Unterputz haben wir in zwei Schichten aufgetragen und die Heizung dabei leicht erhöht, damit der Putz langsam und gleichmäßig trocknet und keine Risse entstehen.

Feinputz

Zum Abschluss wurde die letzte Schicht sorgfältig aufgetragen und sauber vorbereitet, sodass nun der Oberputz folgen kann. Besonders überzeugt haben uns dabei die Produkte von claytec, mit denen wir sehr gute Erfahrungen gemacht haben.

Die Farbe

Für die Decken haben wir die Grundierung „Die Weisse“ von claytec verwendet und anschließend mit Lehmfarbe gestrichen. So entsteht eine natürliche, helle Oberfläche mit angenehmer Ausstrahlung.

Fußbodenheizung im Erdgeschoss

Im Erdgeschoss sind alle Räume mit Fußbodenheizung ausgestattet wurden. Der Heizraum, die zukünftige Toilette, der Flur sowie die Küche sind bereits im Fußbodenaufbau fertig gestellt. auch die Wände sind in diesen Räumen bereits verputzt und  bald werden die neuen Fenster eingebaut.

Wand-Heizung im OG

Im Obergeschoss haben wir uns für eine Wandheizung entschieden, aufgrund der niedrigen Deckenhöhe kam weder eine Fußboden- noch eine Deckenheizung in Frage. Das System ist sehr flach auf der Blähglas-Lehm-Stroh-Innendämmung angebracht und wird uns im Winter eine wohlige Wärme verschaffen. Hilfreich war dabei unsere Makita Akku Flex. So konnten wir überall ohne lästige Kabel arbeiten. Mit denn passenden Akkus konnten wir ohne nervige Ladeunterbrechung arbeiten.

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Schmiede zu Beginn

Der alte Anbau Richtung Unterdorf ist als erstes gewichen, kurzeitig gab es auch mal die Schmiede komplett ohne Gerüst zu sehen. Mittlerweile ist sie Wieder komplett eingerüstet um die Fassade und das Dach entsprechend bearbeiten zu können.

Zustand Juli 2023

Aktueller Zustand Juli 2024

Giebelseite zur Bundesstraße. Die Giebelwand wurde neu gestellt, die alten Sandsteinfensterrahmen eingesetzt. Mittlerweile sind schon die Untersichten dran und doppelt gestrichen und die Wand wir derzeit verputzt und demnächst verkleidet.

Das Dach

Das Dach der Schmiede wurde im Jahr 2023 komplett abgedeckt und auf der Nordseite wurden einige marode Balken ersetzt werden. Wir haben hier die alten Balken, die noch erhaltenswert waren mit neuen Balken zusammengesetzt. Die Kodersdorfer Ziegel mussten weichen und die Giebelwände im Dachgeschoss ebenfalls. 

Lehmbau und Fachwerk

"Lehm war als Baustoff [...] lokal verfügbar, wie das Holz für die Fachwerkkonstruktion und daher konnten lange Transportwege vermieden werden. So wurden die Gefache durch unterschiedliche regionale Bauweisen mit Lehm ausgefacht."

Stall

Werkbank im Schmiederaum

Dachboden mit Zwischenwand und abgetrennten Knechtzimmer

Sockel des alten Schornsteins vom Schmiedeofen

Bei Übernahme der alten Schmiede machten wir einige interessante Entdeckungen.
Das Dach war löchrig, jedoch wurden bereits einige Behälter aufgestellt um eindringendes Wasser vom Boden fernzuhalten. Einige Tiere hatten es sich, in dem schon fast 25 Jahre, unbewohnten Haus gemütlich gemacht. Auch Im alten Stall war noch Heu und im Schmiederaum sind noch einige Schmiedeutensilien auffindbar und an den Wänden und der Decke angebracht.

Nach und nach konnten wir das Haus beräumen. Der Boden zur Kreuzung hin ist komplett morsch und muss entfernt werden. Hier haben Spritzwasser, Salz und zwei Hochwasser die letzten Jahre einigen Schaden angerichtet.
Mittlerweile sind auch einige Wände vom Putz befreit und die Unterkonstruktion aus Holz, Lehm und Stroh wird sichtbar.

Der Wintergarten

...nimmt langsam Form an, nachdem die Grundplatte neu gegossen, Fußbodenheizung eingebracht und die Wände gestellt wurden, folgten nun auch Fenster, Türen und die wundervolle große Schiebetür. 

Dachbodenausbau


Alle alten Dielen mussten weichen um den Höhenunterschied von teilweise 12cm auszugleichen. In mühevoller Kleinarbeit hat der Ausgleich stattgefunden. Da uns auch ganz oben schön warm werden soll haben wir auch hier eine Fußbodenheizung eingebaut und die Zwischenräume mit einem Lehm/Strohgemisch aufgefüllt. Der Fußboden ist nun gerade und kann belegt werden - bleib gespannt auf das Endergebnis.

Nach dem Ausgleich der Höhenunterschiede von bis zu 12cm wurde die Fußbodenheizung im Dachgeschoss verlegt.

Mit einer Schüttung aus Lehm und Stroh würde der Boden dann aufgefüllt.

Zum Schluss wurden noch OSB Platten montiert.